{
  "_meta": {
    "description": "Tranche B — 10 DACH-Gerichte (Deutschland, Österreich, Schweiz). Wird zur Haupt-dishes.json gemergt.",
    "stand": "2026-06-07"
  },
  "wiener-schnitzel": {
    "name": "Wiener Schnitzel",
    "emoji": "🥩",
    "origin": "Österreich · Wien",
    "category": "dach",
    "diff": "Mittel",
    "imagePath": "assets/img/dishes/wiener-schnitzel.webp",
    "tags": [
      "Klassiker",
      "Wirtshaus",
      "Geschützte Bezeichnung"
    ],
    "ings": [
      "pfeffer",
      "zitrone"
    ],
    "pantry": [
      "Kalbsschnitzel",
      "Mehl (Glatt)",
      "Eier",
      "Semmelbrösel",
      "Butterschmalz",
      "Salz",
      "Petersilie",
      "Erdäpfel"
    ],
    "recipe": {
      "portions": 4,
      "time_min": 35,
      "steps": [
        "4 Kalbsschnitzel (à 150 g, aus der Oberschale) zwischen zwei Klarsichtfolien auf 4 mm plattieren — vorsichtig klopfen, nicht reißen.",
        "Beidseitig mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.",
        "Drei flache Teller vorbereiten: einer mit glattem Mehl, einer mit 2 verquirlten Eiern, einer mit Semmelbröseln.",
        "Schnitzel zuerst im Mehl wenden, das überschüssige Mehl abklopfen, dann durch die Eier ziehen, zuletzt locker in den Bröseln panieren — NICHT andrücken (sonst keine ‚soufflierte' Panade).",
        "Reichlich Butterschmalz in einer großen Pfanne auf 170 °C erhitzen — das Schnitzel muss schwimmen, sonst wirft die Panade keine Wellen.",
        "Schnitzel einlegen, Pfanne sofort sanft schwenken — die Panade hebt sich, wird goldbraun. Nach 1,5 min wenden, weitere 1 min.",
        "Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Sofort servieren mit Zitronenspalte und Petersilkartoffeln (oder Erdäpfelsalat)."
      ],
      "tipp": "Original ist Kalb. ‚Wiener Schnitzel vom Schwein' darf so nicht heißen — heißt korrekt ‚Schnitzel Wiener Art'."
    },
    "nutrition": {
      "portion_g": 300,
      "kcal": 620,
      "protein_g": 38,
      "carbs_g": 35,
      "fat_g": 36,
      "fiber_g": 2,
      "salt_g": 1.8
    },
    "lehrplan": {
      "eh": "Klassisches Panieren in 3 Schritten — Lehrbeispiel für ‚Trockenes Ankleben'. Hoher Eiweißgehalt.",
      "gw": "‚Wiener Schnitzel' ist KEIN g.U./g.g.A.-Eintrag — aber im österreichischen Lebensmittelbuch geschützt. Welche Gerichte sind EU-rechtlich geschützt?",
      "bu": "Kalbfleisch hat höheren Klima-Footprint als Schwein/Huhn — Kuhmilch-Industrie ist Vorbedingung für Kalb. Diskussion: Beilage Erdäpfel kompensiert kaum.",
      "de": "Wortfeld ‚panieren', ‚soufflieren', ‚plattieren' — französische Lehnwörter aus der Wiener Hofküche."
    },
    "fact": "Die Legende sagt, das Wiener Schnitzel sei aus dem Mailänder Cotoletta entstanden, das Feldmarschall Radetzky 1857 nach Wien gebracht haben soll. Historisch nicht belegt — das ‚goldene Backteig-Schnitzel' gibt es in Wien aber spätestens seit 1830.",
    "diff_note": "Panieren in 3 Schritten + 170 °C Öl treffen — Aufmerksamkeit, nicht Können"
  },
  "sachertorte": {
    "name": "Sachertorte",
    "emoji": "🎂",
    "origin": "Österreich · Wien",
    "category": "dach",
    "diff": "Schwer",
    "imagePath": "assets/img/dishes/sachertorte.webp",
    "tags": [
      "Mehlspeise",
      "Schokolade",
      "Welthandel"
    ],
    "ings": [
      "kakao",
      "vanille"
    ],
    "pantry": [
      "Butter",
      "Eier",
      "Staubzucker",
      "Mehl (Glatt)",
      "Marillenmarmelade",
      "Schokolade (dunkel)",
      "Schlagobers",
      "Salz"
    ],
    "recipe": {
      "portions": 12,
      "time_min": 120,
      "steps": [
        "Rohr auf 170 °C vorheizen. Eine Tortenform (Ø 24 cm) ausfetten und bemehlen.",
        "130 g zimmerwarme Butter mit 110 g Staubzucker und Mark einer Vanilleschote 5 min schaumig rühren.",
        "6 Eidotter einzeln einrühren. 130 g geschmolzene und ausgekühlte dunkle Schokolade unterheben.",
        "6 Eiklar mit 110 g Zucker zu festem Schnee schlagen. Drittelweise unter die Schokomasse heben — vorsichtig, sonst geht die Luft raus.",
        "130 g griffiges Mehl darüber sieben, locker unterheben. In die Form füllen, glattstreichen.",
        "Im Rohr 50–60 min backen. Stäbchenprobe: kommt sauber raus, ist die Torte fertig. In der Form 10 min ruhen, stürzen, kalt werden lassen.",
        "Torte horizontal halbieren. 200 g Marillenmarmelade glatt rühren (oder kurz erwärmen), zwischen die Hälften streichen UND oben + außen dünn darauf streichen.",
        "Glasur: 200 g Zucker mit 125 ml Wasser zu Sirup kochen (5 min), kurz abkühlen, mit 150 g grob gehackter dunkler Schokolade verrühren — Glasur muss in einem Schwall über die Torte fließen, NICHT mit Messer streichen!",
        "12 h ruhen lassen. Mit Schlagobers servieren."
      ],
      "tipp": "Echte Marillen — keine Aprikose aus der Dose. Wachauer oder Marillen aus der eigenen Region. Die Glasur ist die Kunst: zu kalt = rinnt nicht, zu heiß = grau und matt."
    },
    "nutrition": {
      "portion_g": 110,
      "kcal": 420,
      "protein_g": 6,
      "carbs_g": 55,
      "fat_g": 22,
      "fiber_g": 3,
      "salt_g": 0.4
    },
    "lehrplan": {
      "eh": "Komplexes Mehlspeisen-Rezept — Klassiker zum Üben von Schaumbildung, Unterheben, Glasieren. Hoher Zuckergehalt — diskutiere ‚Anlassgebäck' vs. Alltagsessen.",
      "gw": "Kakao aus Westafrika, Marillen lokal — die Sachertorte ist ein Welt-vs-Region-Beispiel auf einem Teller. Wie weit ist die Kakaobohne gereist?",
      "bu": "Kakao-Anbau in Côte d'Ivoire/Ghana: Kinderarbeit, Regenwald-Rodung — kritische Auseinandersetzung mit fairem Handel.",
      "de": "Sachertorte vs. ‚Original Sacher-Torte' — Markenrechtsstreit Hotel Sacher vs. Demel (1934–1963). Was schützt eine Marke vs. ein Rezept?"
    },
    "fact": "Franz Sacher erfand das Rezept 1832 mit 16 Jahren als Lehrling für Fürst Metternich. Den Streit, ob die Marillenmarmelade in der Mitte ODER nur außen sein darf, haben Sacher und Demel über 30 Jahre lang vor Gericht geführt — verloren hat keiner: heute gibt es beide ‚Originale'.",
    "diff_note": "echtes Konditor-Handwerk — Eiklarschnee, Glasur in einem Schwall, kein Streichen"
  },
  "apfelstrudel": {
    "name": "Apfelstrudel",
    "emoji": "🥧",
    "origin": "Österreich · ehem. Habsburgerreich",
    "category": "dach",
    "diff": "Schwer",
    "imagePath": "assets/img/dishes/apfelstrudel.webp",
    "tags": [
      "Mehlspeise",
      "Klassiker",
      "Habsburger-Erbe"
    ],
    "ings": [
      "zimt",
      "rohrzucker",
      "rosinen"
    ],
    "pantry": [
      "Apfel",
      "Mehl (Strudelteig)",
      "Eier",
      "Butter",
      "Semmelbrösel",
      "Walnüsse",
      "Salz",
      "Öl"
    ],
    "recipe": {
      "portions": 6,
      "time_min": 90,
      "steps": [
        "Teig: 250 g griffiges Mehl, 1 Ei, 130 ml lauwarmes Wasser, 2 EL Öl, 1 Prise Salz zu einem geschmeidigen Teig kneten — mindestens 10 min schlagen, bis er glänzt.",
        "Teig in Öl wenden, mit warmer Schüssel zudecken, mindestens 30 min rasten.",
        "Fülle: 1 kg saure Äpfel (Boskoop, Berlepsch) schälen, vierteln, entkernen, in dünne Scheiben schneiden.",
        "Mit 80 g Rohrzucker, 1 EL Zimt, 80 g Rosinen, 50 g gehackten Walnüssen mischen.",
        "Großes Tuch leicht bemehlen. Teig auflegen, mit den Handrücken UNTER dem Teig ziehen — der Teig muss hauchdünn sein, ‚dass man die Zeitung darunter lesen kann'.",
        "100 g Semmelbrösel in 100 g Butter goldbraun rösten, gleichmäßig auf den Teig streuen (Saft-Bremse).",
        "Apfelfülle auf 1/3 des Teigs verteilen, Ränder freilassen.",
        "Mit Hilfe des Tuchs den Strudel einrollen — wie eine Decke aufrollen. Ränder einschlagen.",
        "Mit zerlassener Butter bestreichen. Bei 180 °C 40 min backen, dabei 2x mit Butter bestreichen.",
        "Mit Staubzucker bestreuen, lauwarm mit Vanille-Sauce oder Schlagobers servieren."
      ],
      "tipp": "Den Teig nie reißen lassen — wenn er hauchdünn ist, glänzt er beim Auflicht. Walnüsse können durch Mandeln ersetzt werden."
    },
    "nutrition": {
      "portion_g": 180,
      "kcal": 380,
      "protein_g": 6,
      "carbs_g": 58,
      "fat_g": 14,
      "fiber_g": 5,
      "salt_g": 0.5
    },
    "lehrplan": {
      "eh": "Strudelteig-Ziehen ist ein Klassiker für Geschicklichkeit. Ballaststoff-reich (Äpfel, Walnüsse, Rosinen). Diskussion: ‚Süßspeise als Hauptmahlzeit' — typisch österreichisch.",
      "gw": "Habsburger-Küche: der Strudel kam mit den Osmanen über Ungarn (vgl. Baklava). Das Habsburgerreich hat seine kulinarischen Spuren in Wien, Budapest, Triest, Lemberg hinterlassen.",
      "bu": "Äpfel lokal (Steiermark, Oberösterreich), Zimt aus Sri Lanka — Welt-und-Region auf einem Teller. Wieviel Klima-CO₂ kommt vom Zimt?",
      "de": "‚Strudel' bedeutet ursprünglich ‚gerollte Welle' — vergleiche mit ‚Wirbel', ‚Wasserstrudel'."
    },
    "fact": "Das älteste erhaltene Strudelteig-Rezept liegt in der Wiener Nationalbibliothek von 1696. Der ‚Apfelstrudel' hat sich aus dem türkischen ‚Baklava' entwickelt — als Wien zwischen 1529 und 1683 zweimal von Osmanen belagert wurde, blieb mehr als nur Krieg zurück.",
    "diff_note": "Strudelteig hauchdünn ziehen ist das ganze Geheimnis — viel Übungssache"
  },
  "topfengolatschen": {
    "name": "Topfengolatsche",
    "emoji": "🥐",
    "origin": "Österreich · Wien",
    "category": "dach",
    "diff": "Mittel",
    "imagePath": "assets/img/dishes/topfengolatschen.webp",
    "tags": [
      "Mehlspeise",
      "Frühstück",
      "Kaffeehaus"
    ],
    "ings": [
      "zitrone",
      "vanille",
      "rosinen"
    ],
    "pantry": [
      "Plunderteig",
      "Topfen (Magertopfen)",
      "Eier",
      "Butter",
      "Staubzucker",
      "Mehl (Glatt)",
      "Salz"
    ],
    "recipe": {
      "portions": 8,
      "time_min": 50,
      "steps": [
        "Rohr auf 200 °C vorheizen. Backblech mit Papier auslegen.",
        "Fülle: 250 g Topfen mit 50 g weicher Butter, 80 g Staubzucker, 1 Eidotter, Mark einer halben Vanilleschote, abgeriebener Schale einer Bio-Zitrone, 20 g Mehl glatt rühren.",
        "60 g Rosinen unterheben (wer mag — Original ist mit Rosinen).",
        "1 Pkg. Plunderteig (TK, aufgetaut) ausrollen, in 8 Quadrate à 10 cm schneiden.",
        "Auf jede Mitte 1 EL Topfenmasse setzen. Ecken zur Mitte einklappen und leicht andrücken — wie ein Geschenkpaket.",
        "Mit verquirltem Ei bestreichen.",
        "Im Rohr 18–20 min backen, bis sie goldbraun und aufgegangen sind.",
        "Lauwarm mit Staubzucker bestreut servieren."
      ],
      "tipp": "Mit selbstgemachtem Plunder­teig (Touren-Teig) noch luftiger — aber dauert 6 h. Mit TK-Teig sind sie in 50 min am Tisch."
    },
    "nutrition": {
      "portion_g": 100,
      "kcal": 320,
      "protein_g": 9,
      "carbs_g": 32,
      "fat_g": 18,
      "fiber_g": 1,
      "salt_g": 0.6
    },
    "lehrplan": {
      "eh": "Plunderteig-Mechanik: warum macht Touren-Teig die Schichten? Eingeklemmte Butter verdampft → Wasser zerfällt → Hohlräume. Physik in der Mehlspeise.",
      "gw": "Topfen in DACH = Quark in DE-Norden = Fromage Blanc in FR = Cottage Cheese in EN. Sprachatlas der Milchprodukte.",
      "bu": "Topfen ist Frischkäse — keine Reifezeit, deshalb energieärmer als z. B. Bergkäse.",
      "de": "‚Golatsche' kommt vom tschechischen ‚koláč' — Wiener Kaffeehaus-Kultur als Sprachschmelz."
    },
    "fact": "Die Topfengolatsche ist Kaffeehaus-Klassiker seit den 1880er-Jahren. ‚Koláč' bedeutet im Tschechischen einfach ‚Kuchen' — das ist ein typisches Wiener Lehnwort aus der Habsburger-Zeit, als die böhmische Küche in jeder Kaffeehausvitrine lag.",
    "diff_note": "TK-Plunderteig nimmt die Arbeit ab, Fülle ist easy"
  },
  "bayerische-brezel": {
    "name": "Bayerische Brezel mit Obatzda",
    "emoji": "🥨",
    "origin": "Deutschland · Bayern",
    "category": "dach",
    "diff": "Mittel",
    "imagePath": "assets/img/dishes/bayerische-brezel.webp",
    "tags": [
      "Brot",
      "Biergarten",
      "Geschützte Bezeichnung"
    ],
    "ings": [
      "pfeffer",
      "paprika"
    ],
    "pantry": [
      "Mehl (Weizen)",
      "Hefe",
      "Butter",
      "Salz",
      "Natronlauge (oder Speisestärke)",
      "Camembert",
      "Frischkäse",
      "Zwiebel",
      "Bier",
      "Schnittlauch"
    ],
    "recipe": {
      "portions": 6,
      "time_min": 90,
      "steps": [
        "Brezelteig: 500 g Mehl, 20 g frische Hefe, 250 ml lauwarmes Wasser, 10 g Salz, 30 g weiche Butter zu glattem Teig kneten. 30 min gehen lassen.",
        "Teig in 6 Stränge à ca. 50 cm rollen — Mitte dicker, Enden dünner.",
        "Brezelform schlingen: ‚Schmetterling' — beide Enden nach oben, einmal ineinander verdrehen, auf die dicke Mitte legen.",
        "20 min auf einem Blech bei Raumtemperatur ‚abstehen lassen' — Oberfläche muss antrocknen.",
        "Lauge: 1 L kaltes Wasser mit 30 g Natriumhydroxid (Achtung: ätzend, Handschuhe!) ODER alternativ 30 g Natron in heißem Wasser für die einfache Variante.",
        "Brezeln kurz in Lauge tauchen (10 sec), abtropfen, mit grobem Salz bestreuen, in der Schmetterling-Form mit Messer einschneiden.",
        "Bei 220 °C 18–20 min backen, bis sie tief mahagoni-braun sind.",
        "Obatzda: 200 g reifer Camembert mit 100 g Frischkäse, 1 fein gehackter Zwiebel, 1 TL Paprika, Pfeffer, einem Schuss Bier glatt verrühren. Mit Schnittlauch servieren.",
        "Brezel kurz warm halten, mit Obatzda und Radieschen."
      ],
      "tipp": "Die echte Lauge (NaOH) macht die typische tief-braune Farbe. Mit Natron geht's, aber das Ergebnis ist heller. Vorsicht: NaOH-Lösung NICHT in Aluminium-Töpfen!"
    },
    "nutrition": {
      "portion_g": 180,
      "kcal": 480,
      "protein_g": 18,
      "carbs_g": 52,
      "fat_g": 22,
      "fiber_g": 3,
      "salt_g": 3.2
    },
    "lehrplan": {
      "eh": "Sicherheit im Umgang mit Lauge — Chemie & Haushalt. Vergleich mit ‚Hausmitteln': Natron als Schwach-Alternative.",
      "gw": "Bayerische Brezel ist g.g.A.-geschützt seit 2014. Kein Bayer durfte mehr eine ‚Bayerische Brezel' nennen, wenn er sie in NRW backt.",
      "bu": "Natriumhydroxid und Pizzateig: die Lauge baut Stärke an der Oberfläche zu Bittersüße-Verbindungen ab (‚Maillard-Reaktion vorab') — daher die typische Farbe und der Bitterton.",
      "de": "‚Obatzda' = ‚angedrückt' im Bairischen. Welche Wörter im Deutsch-Atlas hast du noch nicht gehört?"
    },
    "fact": "Die Brezel-Form wurde 1839 angeblich vom Münchner Bäckergeselle Anton Nepomuk Pfannenbrenner erfunden — er verwechselte aus Versehen Zuckerwasser mit Natronlauge zum Bestreichen. Das ‚Versehen' wurde zum Welthit.",
    "diff_note": "Vorsicht mit Lauge (NaOH ist ätzend!) + Brezel-Schlinge braucht Übung"
  },
  "schwaebische-maultaschen": {
    "name": "Schwäbische Maultaschen",
    "emoji": "🥟",
    "origin": "Deutschland · Schwaben",
    "category": "dach",
    "diff": "Schwer",
    "imagePath": "assets/img/dishes/schwaebische-maultaschen.webp",
    "tags": [
      "Teigtaschen",
      "Klosterküche",
      "g.g.A."
    ],
    "ings": [
      "pfeffer",
      "muskat"
    ],
    "pantry": [
      "Mehl (Glatt)",
      "Eier",
      "Spinat",
      "Brät (Brühwurst-Mischung)",
      "Petersilie",
      "Zwiebel",
      "Brötchen (vom Vortag)",
      "Butter",
      "Fleischbrühe",
      "Salz"
    ],
    "recipe": {
      "portions": 4,
      "time_min": 90,
      "steps": [
        "Nudelteig: 300 g Mehl, 3 Eier, 1 EL Olivenöl, 1 TL Salz zu einem glatten Teig kneten — 5 min lang. 30 min ruhen.",
        "Fülle: 300 g Blattspinat blanchieren, gut auspressen, fein hacken. 300 g Bratwurst-Brät, 2 altbackene Brötchen (in Milch eingeweicht und ausgedrückt), 1 fein gehackte Zwiebel, 2 EL Petersilie, 2 Eier, Salz, Pfeffer, Muskat zu einer Masse vermengen.",
        "Den Teig hauchdünn ausrollen (1 mm), in 10×10 cm Quadrate schneiden.",
        "Auf jedes Quadrat 1 EL Fülle setzen, Teig zur Tasche zusammenklappen, Ränder mit Gabel andrücken.",
        "In siedender Fleischbrühe 10 min ziehen lassen.",
        "Variante a: in der Brühe servieren — Maultaschen-Suppe.",
        "Variante b: aus der Brühe nehmen, mit goldgelb gerösteten Zwiebeln und brauner Butter servieren — ‚Geröstete Maultaschen'.",
        "Variante c: in Streifen schneiden und mit verquirltem Ei kurz schwenken — ‚Maultaschen-Pfanne'."
      ],
      "tipp": "Im Schwäbischen heißen sie auch ‚Herrgottsbescheißerle' — die Mönche versteckten Fleisch in der Fastenzeit unter dem grünen Spinat-Mantel."
    },
    "nutrition": {
      "portion_g": 320,
      "kcal": 540,
      "protein_g": 28,
      "carbs_g": 50,
      "fat_g": 24,
      "fiber_g": 4,
      "salt_g": 2.5
    },
    "lehrplan": {
      "eh": "Resteverwertung in der Klosterküche — Spinat aus dem Garten, alte Brötchen, eingelegte Reste vom Brät. Diskussion: ‚Lebensmittel-Verschwendung früher und heute'.",
      "gw": "Schwäbische Maultaschen sind g.g.A.-geschützt seit 2009. Im Vergleich zu Kärntner Kasnudeln (AT) und Pierogi (PL) zeigt sich der Mitteleuropa-Teigtaschen-Korridor.",
      "bu": "Spinat als heimischer Vitamin-K-Lieferant. Blanchieren erhält die Farbe — Wissenschaft im Kochtopf.",
      "de": "‚Herrgottsbescheißerle' — wie die Fastenregel umgangen wurde, ist ein Stück Sprach- und Kulturgeschichte."
    },
    "fact": "Die Legende der ‚Herrgottsbescheißerle': Im Kloster Maulbronn wollten die Mönche in der Fastenzeit nicht auf Fleisch verzichten. Sie versteckten es im Spinat-Brät der Teigtasche — der Herrgott sieht's nicht durch den Teig. Aus ‚Maulbronn' wurde ‚Maultasche'.",
    "diff_note": "Pasta selbst gemacht UND gefüllt — Geduld und Geschicklichkeit"
  },
  "rheinischer-sauerbraten": {
    "name": "Rheinischer Sauerbraten",
    "emoji": "🍖",
    "origin": "Deutschland · Rheinland",
    "category": "dach",
    "diff": "Schwer",
    "imagePath": "assets/img/dishes/rheinischer-sauerbraten.webp",
    "tags": [
      "Festtag",
      "Marinade",
      "Welthandel"
    ],
    "ings": [
      "lebkuchen",
      "rosinen",
      "pfeffer",
      "nelken"
    ],
    "pantry": [
      "Rindfleisch (Schulter)",
      "Essig",
      "Rotwein",
      "Zwiebel",
      "Karotten",
      "Sellerie",
      "Lorbeer",
      "Wacholderbeeren",
      "Senf",
      "Salz",
      "Butterschmalz",
      "Mehl"
    ],
    "recipe": {
      "portions": 6,
      "time_min": 4500,
      "steps": [
        "MARINADE (3 Tage vorher!): 500 ml Rotwein + 500 ml Apfelessig + 500 ml Wasser mit 2 Zwiebeln, 2 Karotten, ¼ Sellerieknolle (alles in Würfel), 5 Lorbeerblättern, 10 Wacholderbeeren, 10 Pfefferkörnern, 5 Nelken, 1 Stück Ingwer aufkochen, abkühlen lassen.",
        "1,5 kg Rindsschulter in die kalte Marinade legen — mindestens 3 Tage, optimal 7 Tage. Täglich wenden.",
        "Fleisch herausnehmen, gut trockentupfen, salzen und pfeffern. Marinade durch ein Sieb abgießen, Gemüse beiseite.",
        "In großem Topf 2 EL Butterschmalz heiß werden lassen, Fleisch von allen Seiten kräftig anbraten — die Bräune ist der Geschmack!",
        "Marinade-Gemüse zum Fleisch geben, mit der Hälfte der Marinade aufgießen, zugedeckt 2,5 h bei kleiner Hitze schmoren.",
        "Fleisch herausnehmen, warm halten. Sauce durchpassieren.",
        "Sauce mit 60 g zerbröselten Lebkuchen + 50 g Rosinen + 1 EL Senf 10 min köcheln — Lebkuchen bindet UND würzt!",
        "Fleisch in Scheiben schneiden, mit der Sauce nappieren. Klassisch dazu: Apfelmus, Rotkohl, Kartoffelklöße."
      ],
      "tipp": "Die LANGE Marinade-Zeit (mindestens 3 Tage) ist essentiell — sie zersetzt das Bindegewebe (saurer pH = enzymatischer Abbau) und macht das Fleisch zart."
    },
    "nutrition": {
      "portion_g": 380,
      "kcal": 680,
      "protein_g": 42,
      "carbs_g": 35,
      "fat_g": 32,
      "fiber_g": 4,
      "salt_g": 2.6
    },
    "lehrplan": {
      "eh": "Marinieren als Konservierungs- UND Zart-Mach-Technik. Chemie: Säure (Essig) → Eiweiß denaturiert → zart. Lebkuchen als Saucenbinder ist genial.",
      "gw": "Lebkuchen mit Welthandel-Gewürzen: Zimt (Sri Lanka), Nelke (Madagaskar), Ingwer (Indien). Rheinische Bürgerküche der Hansestädte hat den Welthandel auf den Teller gebracht.",
      "bu": "Rindfleisch hoher Klima-Footprint. Diskussion: ‚Festtagsbraten' war früher Sonntag — heute alle Tage Fleisch ist klimatisch und gesundheitlich problematisch.",
      "de": "‚Sauerbraten' — Wortbildung mit Adjektiv-Stamm + Substantiv. Welche anderen Gerichte heißen so (‚Süßspeise', ‚Salzkartoffeln', ‚Schwarzbrot')?"
    },
    "fact": "Im Rheinland wurde der Sauerbraten ursprünglich aus Pferdefleisch gemacht — weil Pferde nach 1834 (Ende der Pferde-Kutschen) auf den Bauernhöfen nutzlos wurden. Heute ist Rind Standard, aber in alten Köln-Rezepten steht noch ‚Hottebrater'.",
    "diff_note": "3 Tage vorher in Marinade einlegen + 2,5 h schmoren — Marathon, aber simpel"
  },
  "schwarzwaelder-kirschtorte": {
    "name": "Schwarzwälder Kirschtorte",
    "emoji": "🍰",
    "origin": "Deutschland · Schwarzwald",
    "category": "dach",
    "diff": "Schwer",
    "imagePath": "assets/img/dishes/schwarzwaelder-kirschtorte.webp",
    "tags": [
      "Konditorei",
      "Schichtkunst",
      "Alkohol"
    ],
    "ings": [
      "kakao",
      "vanille"
    ],
    "pantry": [
      "Eier",
      "Mehl (Glatt)",
      "Speisestärke",
      "Zucker",
      "Sauerkirschen",
      "Schlagobers",
      "Kirschwasser (Schwarzwälder)",
      "Schokolade (dunkel)",
      "Backpulver",
      "Salz"
    ],
    "recipe": {
      "portions": 12,
      "time_min": 180,
      "steps": [
        "Biskuit (3 Böden): 6 Eier mit 180 g Zucker und 1 Pkg. Vanillezucker 10 min schaumig schlagen. 120 g Mehl + 60 g Stärke + 40 g Kakao + 1 TL Backpulver sieben und in 3 Portionen unterheben.",
        "In gefettete Springform (Ø 26 cm) füllen, bei 175 °C 35 min backen. Auskühlen, in 3 Böden schneiden.",
        "Fülle: 1 Glas (700 g) Sauerkirschen abtropfen lassen, Saft auffangen. 50 ml Saft mit 1 EL Stärke aufkochen → klare Sauce. Kirschen unterheben, abkühlen.",
        "Sahne: 600 ml Schlagobers mit 60 g Zucker, 2 Pkg. Sahnesteif und 2 EL Kirschwasser steif schlagen.",
        "Böden mit Kirschsaft (gemischt mit weiteren 4 EL Kirschwasser) tränken — sparsam, nicht ertränken!",
        "Aufbau: 1. Boden + Kirschfüllung + Sahne / 2. Boden + Sahne / 3. Boden + Sahne (außen + oben).",
        "Mit Schokoladenraspeln einstauben, 12 Sahne-Tupfen am Rand, jede mit einer Belegkirsche krönen.",
        "Mindestens 4 h kalt stellen — besser über Nacht."
      ],
      "tipp": "Echte ‚Schwarzwälder Kirschtorte' MUSS Kirschwasser enthalten — sonst darf sie offiziell nicht so heißen (deutscher Lebensmittelbuch-Standard). Für Kindergeburtstag: weglassen, aber dann ist's eine ‚Kirschsahne-Torte'."
    },
    "nutrition": {
      "portion_g": 130,
      "kcal": 380,
      "protein_g": 5,
      "carbs_g": 38,
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      "salt_g": 0.3
    },
    "lehrplan": {
      "eh": "Schicht-Konditorei als handwerkliche Kunst. Stärke als Saucenbinder — Chemie. Sahne aufschlagen: warum geht das?",
      "gw": "Sauerkirsche aus dem Schwarzwald: heimischer Anbau in den niedrigen Lagen. Kakao aus Westafrika — Welt und Heimat in Schichten.",
      "bu": "Sauerkirsch-Saison: Juni/Juli. ‚Konservieren' (Glas, TK) als Voraussetzung, das Gericht ganzjährig zu machen — vor 100 Jahren ein Sommer-Gericht.",
      "de": "‚Schwarzwälder Kirschtorte' ist eine Komposita-Kaskade — wie viele Substantive stecken im Wort?"
    },
    "fact": "Die Schwarzwälder Kirschtorte heißt nicht nach dem Schwarzwald, sondern nach der schwarzen Tracht des Schwarzwald-Brauchs: schwarze Schokoraspeln (= Tracht), weiße Sahne (= Schürze), rote Kirschen (= Bollenhut der Frauen).",
    "diff_note": "Konditor-Klassiker: Biskuit, Kirschen, Sahne, Schoko — viele Schritte"
  },
  "schweizer-kaesefondue": {
    "name": "Schweizer Käsefondue",
    "emoji": "🫕",
    "origin": "Schweiz",
    "category": "dach",
    "diff": "Mittel",
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    "tags": [
      "Geselligkeit",
      "Bergkäse",
      "Welthandel"
    ],
    "ings": [
      "pfeffer",
      "muskat",
      "knoblauch"
    ],
    "pantry": [
      "Gruyère AOP",
      "Vacherin Fribourgeois AOP",
      "Weißwein (trocken, Fendant)",
      "Speisestärke",
      "Kirschwasser (optional)",
      "Brot (Vortagsbrot)",
      "Salz"
    ],
    "recipe": {
      "portions": 4,
      "time_min": 30,
      "steps": [
        "400 g Gruyère AOP + 400 g Vacherin Fribourgeois AOP grob reiben (gemischt — ‚Moitié-Moitié').",
        "Caquelon (Fondue-Topf, Steingut) innen mit einer halbierten Knoblauchzehe abreiben — bleibt drin.",
        "300 ml trockenen Weißwein (Fendant aus dem Wallis) langsam erhitzen — NICHT kochen!",
        "Käse handvollweise einrühren, in einer ‚8'-Bewegung. Niemals Kreisbewegung — der Käse trennt sich sonst.",
        "Wenn der Käse cremig geschmolzen ist: 1 EL Speisestärke mit 1 EL Kirschwasser anrühren, einrühren — bindet die Masse.",
        "Mit frisch gemahlenem Pfeffer und Muskat würzen. Salz vorsichtig — Käse ist schon salzig.",
        "Sofort auf den Rechaud stellen, kleine Flamme. Brot in 2 cm Würfel geschnitten — JEDER Bissen muss eine Kruste haben (sonst löst er sich im Käse auf).",
        "Mit langen Gabeln tunken — wer das Brot in den Käse verliert, zahlt eine Runde Schnaps (Schweizer Tradition)."
      ],
      "tipp": "Vacherin gibt Cremigkeit, Gruyère gibt Kraft. Anteil ändern: 50/50 für Klassik, mehr Gruyère für ‚würziger', mehr Vacherin für ‚milder'."
    },
    "nutrition": {
      "portion_g": 350,
      "kcal": 720,
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      "salt_g": 3.5
    },
    "lehrplan": {
      "eh": "Käse-Schmelzwissenschaft: warum Stärke + Säure (Wein) verhindern, dass das Fett sich trennt? Emulgieren als Konzept.",
      "gw": "Beide Käse sind AOP (Appellation d'Origine Protégée — Schweiz-Pendant zu EU-g.U.). Gruyère nur aus 5 Kantonen, Vacherin nur aus Freiburg. Geografische Differenzierung en miniature.",
      "bu": "Sehr energiereich — 720 kcal pro Portion. Ursprung als Bauernessen im Alpenwinter (viel Energie + lange haltbarer Käse + Brot vom Vortag = perfekte Verwertung).",
      "de": "‚Moitié-Moitié' (FR) = ‚Halb-halb' (DE). Schweizer Mehrsprachigkeit landet in der Küche."
    },
    "fact": "Das ‚Schweizer Nationalgericht' Fondue ist eine Erfindung der 1930er Schweizer Käse-Union — als Marketing für die hohen Käse-Überschüsse während der Wirtschaftskrise. Vor 1930 war Fondue nur eine regionale Spezialität der West-Schweiz.",
    "diff_note": "Käse-Verhältnis + Achter-Rührtechnik (nie Kreis) — Detail entscheidet"
  },
  "zuercher-geschnetzeltes": {
    "name": "Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti",
    "emoji": "🍳",
    "origin": "Schweiz · Zürich",
    "category": "dach",
    "diff": "Mittel",
    "imagePath": "assets/img/dishes/zuercher-geschnetzeltes.webp",
    "tags": [
      "Stadtküche",
      "Sahnesauce",
      "Klassiker"
    ],
    "ings": [
      "pfeffer",
      "champignons"
    ],
    "pantry": [
      "Kalbfleisch (Filet oder Nuss)",
      "Schalotte",
      "Champignons",
      "Rahm (Sahne)",
      "Weißwein",
      "Butter",
      "Salz",
      "Mehl",
      "Petersilie",
      "Erdäpfel (festkochend, vom Vortag)",
      "Butterschmalz"
    ],
    "recipe": {
      "portions": 4,
      "time_min": 50,
      "steps": [
        "RÖSTI: 800 g festkochende Erdäpfel mit Schale 10 min kochen — sie sollen NICHT durch sein, nur außen weich. Auskühlen, schälen, grob raspeln.",
        "In 3 EL Butterschmalz die Erdäpfel-Raspel kreisrund einlegen, leicht andrücken, salzen. 10 min bei mittlerer Hitze braten, bis die Unterseite goldbraun ist. Mit Teller wenden, weitere 10 min.",
        "GESCHNETZELTES: 600 g Kalbfleisch in schmale Streifen (5 mm × 4 cm) schneiden, leicht mit Mehl bestäuben.",
        "In großer Pfanne 1 EL Butter erhitzen, Fleisch portionsweise rundum 1 min anbraten, herausnehmen.",
        "In gleicher Pfanne 1 EL Butter, 2 fein gehackte Schalotten anschwitzen. 300 g geviertelte Champignons zugeben, 4 min braten.",
        "Mit 100 ml Weißwein ablöschen, einkochen, 200 ml Rahm zugeben, 3 min köcheln.",
        "Fleisch zurück in die Sauce, NUR ERWÄRMEN — nicht kochen, sonst wird's zäh.",
        "Mit Salz, Pfeffer abschmecken, mit Petersilie bestreuen. Mit Rösti servieren."
      ],
      "tipp": "Schon das Wenden der Rösti ist Kunst — Teller drüber, schwungvoll umdrehen, vorsichtig zurück in die Pfanne gleiten lassen. Üben."
    },
    "nutrition": {
      "portion_g": 420,
      "kcal": 690,
      "protein_g": 38,
      "carbs_g": 45,
      "fat_g": 36,
      "fiber_g": 4,
      "salt_g": 2.3
    },
    "lehrplan": {
      "eh": "Rahmsauce — Emulsion. Wenn das Fleisch zu lange in der Sauce kocht, wird's zäh: Eiweiß denaturiert zu stark. Praktisches Beispiel für Strukturchemie.",
      "gw": "Zürcher Geschnetzeltes ist Stadt-Spezialität — typisch für Schweizer Bürgerküche, die schon im 19. Jh. raffinierter war als die Bergbauernkost.",
      "bu": "Champignons sind das einzige in DACH industriell gezüchtete Pilz. Anbau in Kellerräumen — kompakte Bio-Konversion.",
      "de": "‚Geschnetzeltes' aus dem Schweizerdeutschen — geschnetzelt = in dünne Streifen geschnitten."
    },
    "fact": "Die Sauce des Original-Zürcher-Geschnetzelten hat ursprünglich KEINE Champignons enthalten. Diese kamen erst in den 1940er Jahren dazu — und sind heute aus dem Klassiker nicht mehr wegzudenken. Den genauen Erfinder gibt's nicht.",
    "diff_note": "Rösti-Wenden mit dem Teller ist die Kunst — sonst alles geradeaus"
  }
}