Koordinatensysteme, Höhenstufen und Topografie im Alpenraum lesen und anwenden. Distanzen und Richtungen abschätzen, Einsatz- und Routenplanung durchführen, physische Vielfalt der Gebirgsräume einordnen.
Gästegruppen ziehen über die Wege deiner Region – baue Wirtshäuser, Bahnen und Attraktionen in Reichweite, lenke Besucherströme und halte Umwelt und Budget im Lot.
Acht Gästewellen ziehen über die Wegkarte deiner Region: Familien, Wandergruppen, Radfahrer:innen, Bus-Reisegruppen – jede mit eigenen Wünschen, eigenem Budget und eigenem Verkehrsmittel. Deine Gebäude wirken nur auf Gäste in ihrer Reichweite: Der Standort am Weg entscheidet. Zwischen den Wellen planst du in Baupausen, Ereignisse und A/B-Entscheidungen fordern dein Urteil. Fünf Wegkarten (Talschleife bis Passstraße), vier Saisonen und ein Endbericht mit Regionsprofil zeigen, ob du zufriedene Gäste, regionale Wertschöpfung, intakte Umwelt UND kluge Besucherlenkung geschafft hast.
Dieses Modul bedient die folgenden didaktischen Kompetenzbereiche. Für jeden Bereich haben wir typische Verankerungen in den Lehrplänen für Österreich, Deutschland, Schweiz und Liechtenstein recherchiert – sie helfen, das Modul an den eigenen Lehrplan anzudocken.
Koordinatensysteme, Höhenstufen und Topografie im Alpenraum lesen und anwenden. Distanzen und Richtungen abschätzen, Einsatz- und Routenplanung durchführen, physische Vielfalt der Gebirgsräume einordnen.
Tourismusregionen charakterisieren und verorten, Standortfaktoren und Standortentscheidungen erörtern, Preisbildung über Angebot und Nachfrage verstehen, Raumnutzungskonflikte zwischen Wirtschaft, Bevölkerung und Natur über Raumplanung abwägen und nachhaltige, klimaangepasste Entwicklungsstrategien (Ganzjahrestourismus, Diversifizierung) beurteilen. Umfasst Wertschöpfung, Saisonalität, Übertourismus und unternehmerisches Denken im Sinn der Entrepreneurship Education.
Reihenfolgen von Aufgaben und Aufträgen reflektiert ordnen, Ressourcen gezielt einsetzen, Leerfahrten vermeiden, knappe Mittel abwägen. Eine Handlungskompetenz mit Transfer in viele Alltags- und Arbeitsbereiche.
Einfluss von Wetter, Störungen und Sperren auf den Verkehrsfluss erkennen; sichere und vernünftige Routenentscheidungen reflektieren; Verkehr als komplexes System aus Infrastruktur, Wetter und menschlichem Handeln verstehen.
Erfassen, wie einzelne Entscheidungen auf ein Gesamtsystem wirken, wie Zeit, Fahrzeuge, Infrastruktur und Aufträge einander beeinflussen und wie globale Lieferketten auf Europa-Ebene heruntergebrochen erlebbar werden.
Die Anker sind beispielhaft ausgewählt – bitte mit dem konkreten Jahres- oder Semesterplan abgleichen. Vollständige Lehrplan-Übersicht: Lehrplan-Seite.